Warnung
über die Parq Energy GmbH!

Mein Investment in den Solarpark „Grüner Weg“ mit Parq Energy und warum ich inzwischen einfach nur noch wütend bin!
Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal so schreiben würde, aber hier sind wir. Ich habe mich ganz bewusst für ein Investment entschieden, das sich nach etwas Sinnvollem angehört hat: erneuerbare Energie, Solar, ein konkretes Projekt. Nicht irgendein abstraktes Produkt, sondern etwas Greifbares. Genau deshalb habe ich in den Solarpark investiert, der bei Parq Energy unter dem Namen „Grüner Weg“ läuft.
Und ganz ehrlich: Ich habe dafür im Gegenzug Dinge erwartet, die bei Geldanlagen wirklich das absolute Minimum sein sollten, nämlich Transparenz und Verlässlichkeit.
Eine Kommunikation, die einem zeigt: Da sitzen Menschen, die ihren Job ernst nehmen und die erreichbar sind, wenn es Fragen gibt.

Was ich stattdessen seit Monaten erlebe, ist ein Mix aus finanzieller Belastung, permanenter Unsicherheit und einer Funkstille, die ich mittlerweile nicht mehr unglücklich oder schwierig finde, sondern schlichtweg unverschämt.

Der Start: gute Absicht und ich war naiv genug, an Professionalität zu glauben
Als ich investiert habe, war mein Bild ziemlich klar: Solarenergie gilt als solide, Anlagen laufen langfristig, vieles lässt sich anhand von Ertrag, Einspeisung, Betriebskosten und Wartung nachvollziehen. Natürlich weiß ich, dass Investments Risiken haben. Ich bin nicht blauäugig.
Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass sich das „Risiko“ bei mir so anfühlt, als würde ich Monat für Monat dabei zusehen, wie Geld verschwindet und ich obendrauf noch das Gefühl bekomme, dass man mich dabei komplett alleine lässt. Verluste bei Investments zu machen, ist die eine Sache, aber dass sich Ansprechpartner einfach über Monate nicht zurückmelden, ist eine andere.

Ich komme mir inzwischen vor wie eine Touristin, die auf einen Taschenspielertrick hereingefallen ist und ihrem Geld nur noch hinterherwinken kann.
Insbesondere bei einem Unternehmen, wie Parq Energy, das mit über 50 Jahren Unternehmensführung prahlt, ist das ein unerwarteter und daher umso herberer Schlag, der mit nichts zu entschuldigen ist.

Denn relativ früh ging es nicht mehr um Entwicklung, Rendite oder wenigstens Stabilität. Es ging um Zuzahlungen.
Sieben Monate später: rund 18.000€ nachgeschossen
Nach meinem aktuellen Stand habe ich in den letzten sieben Monaten insgesamt ca. 18.000 aus eigener Tasche nachgeschossen.
Und ich will das wirklich glasklar sagen, damit es niemand schönreden kann: Das sind keine „zusätzlichen Investments“, kein „strategisches Nachkaufen“, kein „ich erhöhe meinen Anteil, weil es so gut läuft“. Das ist reines Löcher stopfen. Geld, das ich privat ausgleichen musste, weil irgendwo ein Problem ist und es scheint völlig normal zu sein, dass ich das einfach hinnehmen soll.
Was mich daran so massiv aufregt, ist nicht nur die Summe. Es ist dieses Gefühl, dass es kein Ende gibt. Jeder neue Monat startet für mich nicht mit ruhiger Zuversicht, sondern mit der Frage: „Kommt wieder eine Forderung? Muss ich wieder zahlen? Wie lange soll das noch so gehen?“ Schwankungen gehören dazu, ja. Aber wenn sich ein Investment wie ein dauerhaftes Leck anfühlt, das man ständig mit privatem Geld abdichten muss, dann ist das nicht mehr „investieren“, sondern Dauerstress. Und ehrlich gesagt: Dann fühlt man sich irgendwann einfach nur noch verarscht. Insbesondere, da solche Investments ja eigentlich wenig meiner Zeit in Anspruch nehmen sollen und man sich auf den Partner (in diesem Fall Parq Energy) und seine Expertise verlässt.
Das Schlimmste ist nicht mal nur das Geld, sondern dass niemand erreichbar ist
Ich habe nach eigener Zählung über 40 Mal versucht, telefonisch jemanden bei Parq Energy zu erreichen. Zu allen möglichen Zeiten, an verschiedenen Tagen, immer wieder.
Der Anfang
Ich habe mir am Anfang noch eingeredet:
„Okay, vielleicht ist viel los.“ Ich habe versucht, freundlich, geduldig und verständnisvoll zu bleiben. Immerhin bin ich nicht die einzige Klientin.
Ich war mir sicher, dass man sich bei mir zurückmelden würde, angesichts der gewaltigen Probleme, die bis dato immer weiter aufgetreten sind. Schließlich präsentiert sich Parq Energy nach außen hin als seriöses Unternehmen.
So kam es aber nicht und irgendwann war bei mir auch Schluss mit Verständnis zeigen.

Keine Reaktion
Ab einem bestimmten Punkt ist es nicht mehr „viel los“. Da hat man einfach nur noch der Eindruck, dass sich niemand verantwortlich fühlt oder dass man bewusst auf Zeit spielt, da keine Antworten oder Lösungen für die Probleme parat liegen.
Zwischendurch kam mir auch schon der Gedanke, ob man sich mit meinem Geld einfach aus dem Staub gemacht hat, und das ist ein Gefühl, das man als Investorin nicht haben sollte. Schon gar nicht, wenn man parallel Monat für Monat nachschießt.

Unbeantwortete E-Mails
Und es wird noch besser: E‒Mails bleiben genauso unbeantwortet.
Keine Rückmeldung. Kein Zwischenstand. Kein „Wir melden uns bis Datum X“. Kein „Wir klären das“. Kein „Wir verstehen Ihre Sorgen und es tut uns leid. Wir sind mit Nachdruck dabei, Ihr Problem aus der Welt zu schaffen.“ Einfach: nichts.
Und an dem Punkt habe ich wirklich keinerlei Verständnis mehr. Bei Geld und erst recht bei einem Projekt, das bei mir aktuell laufend negative Zahlungsströme erzeugt, ist Kommunikation keine nette Zusatzleistung. Kommunikation ist Pflicht. Punkt.

Meine Fragen sind seit Monaten dieselben und sie werden einfach ignoriert
Ich versuche seit Monaten, ganz normale, sachliche Fragen beantwortet zu bekommen. Dinge, die man als Investorin proaktiv erwarten darf:
01
Warum gibt es dieses monatliche Defizit überhaupt?
02
Liegt es an Mindererträgen, Ausfällen, Verzögerungen oder woran konkret?
03
Sind die Kosten höher als kalkuliert, und wenn ja: warum und seit wann?
04
Gibt es Probleme bei der Einspeisung oder Abrechnung?
05
Was ist der Plan, um das Projekt zu stabilisieren?
06
Ab wann sollen diese Zuzahlungen enden? Oder gibt es wenigstens eine belastbare Prognose?
07
Welche Maßnahmen wurden ergriffen, welche sind geplant und wer trägt die Verantwortung?
08
Und vor allem: Wie kann es sein, dass man als Investorin über einen Zeitraum von mehreren Monaten nicht mal jemanden erreicht, wenn man Klarheit schaffen will?
Mir ist klar, dass Projekte nicht immer glattlaufen. Aber wenn es Probleme gibt, dann brauche ich Zahlen, Fakten, Updates und Ansprechpartner. Keine Floskeln. Kein Schweigen. Kein Wegducken. Das Einzige, mit dem Parq Energy bisher geglänzt hat, ist Stille und Ignoranz, davon aber nicht zu wenig. Das Beste ist noch, dass die Geschäftsführer trotzdem weiterhin teure Urlaube machen, wie mir ein befreundeter Geschäftspartner vor Kurzem eröffnete.
Wie kann sowas sein?!
Man fühlt sich allein gelassen und irgendwann kommt die Wut
Was viele unterschätzen (ich eingeschlossen): Dieser dauerhafte Zustand macht mental mürbe. Nicht, weil man „zu empfindlich“ ist, sondern weil die Kombination aus Geldabfluss und Informationsloch brutal ist.
Ich hatte inzwischen genug Abende, an denen ich immer wieder im Kopf dieselben Sätze durchgehe:
„Übersehe ich etwas?“ „Werde ich hier gerade nicht ernst genommen?“ „Ist das deren Ernst?“ Und wenn dann wieder niemand reagiert, wächst nicht nur Unsicherheit, sondern auch Wut. Weil es sich anfühlt, als wäre mein Geld zwar sehr willkommen, aber meine Fragen wären lästig. Und das ist ein Umgang, den ich inzwischen nicht mehr einfach herunterschlucke. Das war unter anderem der Auslöser, diesen Blog zu starten, um andere Anleger davor zu warnen.
Was ich von Parq Energy erwarte, nicht als Wunschliste, sondern als Mindeststandard
Ich schreibe das nicht, weil ich Lust dazu habe, sondern weil ich es mittlerweile als einzigen Ausweg betrachte, mein Recht durchzusetzen und eben andere vor den Machenschaften zu warnen, bevor sie in dieselbe Falle tappen. Was ich erwarte, ist eigentlich banal:
Erreichbarkeit
Wenn ich anrufe, will ich jemanden erreichen oder zügig einen Rückruf. Wenn ich schreibe, will ich Antwort.
Transparenz
Regelmäßige, verständliche Updates zum Projekt, mit echten Zahlen, nicht mit Phrasen.
Ein Plan
Was ist passiert? Was passiert gerade? Was sind die nächsten Schritte?
Verlässlichkeit
Auch schlechte Nachrichten kann man kommunizieren. Aber gar keine Kommunikation ist einfach nur respektlos.
Denn ja: Probleme können passieren. Aber Intransparenz ist eine Entscheidung. Funkstille ist eine Entscheidung. Und so fühlt es sich an. Ehrlicherweise sollten das auch die Minimalanforderungen an Leute sein, die geschäftlich in dieser Liga mitspielen wollen.
Mein Fazit: Das Vertrauen ist weg
Stand heute fühle ich mich mit diesem Investment vor allem eines: im Stich gelassen. Ich habe in sieben Monaten rund 18.000 privat ausgeglichen, ohne zu wissen, wie lange das so weitergehen soll. Ich habe über 40 Mal versucht, jemanden zu erreichen und das erfolglos. Und schriftlich kommt genauso wenig zurück. Ich hätte gerne irgendwann die Möglichkeit zu sagen: „Es war eine harte Phase, aber es wurde aufgearbeitet, erklärt und stabilisiert.“ Aktuell kann ich das nicht sagen. Aktuell kann ich nur sagen: Mein Vertrauen ist massiv beschädigt. Und ich habe inzwischen wirklich kein Verständnis mehr dafür, wie mit mir und vor allem mit meinem Geld umgegangen wird.